Warum Urlaub nicht mehr reicht – und ein Retreat auf Madeira hilft, endlich wieder bei sich selbst anzukommen

Urlaub und trotzdem erschöpft?

Statt Erholung gibt’s Migräne. Statt Loslassen: Grübeln im Hotelzimmer. Immer mehr Menschen erleben genau das und fragen sich: Was stimmt mit mir nicht?

Dabei ist das kein Einzelfall, sondern ein Symptom unserer Zeit. Wer monatelang im Hochdruck-Modus funktioniert, kann nicht innerhalb von zwei Tagen entspannen. Der Körper schaltet nicht auf Knopfdruck um. Und der Kopf schon gar nicht.

Die Wahrheit ist unbequem: Klassischer Urlaub reicht vielen heute nicht mehr. Sonne und Strand mögen für den Moment helfen, doch echte Erholung, Klarheit und Veränderung entstehen woanders: in der Tiefe, in der Stille und im bewussten Rückzug.

Retreats auf Madeira bieten genau diesen Raum. Mitten in der rauen, lebendigen Natur wird Abstand möglich und das, was wirklich fehlt, rückt wieder in den Blick: die Verbindung zu sich selbst.

Leisure Sickness – wenn selbst der Urlaub krank macht

Dass der Körper genau dann rebelliert, wenn man endlich zur Ruhe kommen will, ist kein Zufall. Kaum ist der Koffer ausgepackt, meldet sich der Kopf mit Migräne, der Magen mit Unruhe oder die Erkältung tritt in den Vordergrund.

Was viele als persönliche Schwäche empfinden, hat längst einen Namen: Leisure Sickness.

Und es betrifft nicht nur Einzelne, sondern eine wachsende Zahl an Menschen.

Eine aktuelle Studie der IU Internationale Hochschule (2024) zeigt:
Jeder fünfte Deutsche fühlt sich im Urlaub krank, gereizt oder innerlich ausgelaugt.
Besonders betroffen sind Menschen mit hohem Leistungsdruck und durchgetaktetem Alltag.

Der Grund: Sobald der Stresslevel fällt, kommen verdrängte Spannungen an die Oberfläche – und das System kollabiert.

Der klassische Urlaub bietet dafür weder Raum noch Struktur.

Was fehlt, ist ein geschützter Rahmen, in dem Körper, Kopf und Emotionen gezielt und begleitet zur Ruhe kommen dürfen.

Warum klassische Urlaube oft nicht mehr helfen

Der Urlaub ist gebucht, das Hotel hat fünf Sterne, das Meer liegt vor der Tür – und trotzdem kommt keine echte Entspannung auf. Der Grund dafür liegt nicht im falschen Reiseziel, sondern im Konzept.

Klassische Urlaube sind gemacht zum Abschalten, aber nicht zum Verarbeiten.

Der Tagesablauf bleibt oft fremdbestimmt: Hotelbuffet, Liegestuhl, WLAN, Ausflüge – nur eben in Badehose. Was fehlt, ist die Tiefe.

Drei Gründe, warum klassische Erholung häufig scheitert:

  • Der Körper reist mit, aber der Kopf bleibt im Dauerlauf.
    Das Gedankenkarussell läuft weiter, auch wenn der Laptop zugeklappt ist.

  • Fehlende Struktur für echte Regeneration.
    Ohne gezielte Impulse bleibt vieles an der Oberfläche, statt in die innere Ruhe zu führen.

  • Digitale Dauererreichbarkeit.
    Handy, Mails und Social Media – was wie Entspannung aussieht, hält den Stresspegel hoch.

Das Ergebnis: Man kehrt zurück, oft genauso leer wie vorher. Oder sogar mit noch mehr innerem Druck: Jetzt muss aber was passieren …

Retreats auf Madeira – der Gegenentwurf zur Erschöpfung

Was klassische Urlaube nicht leisten, holen Retreats auf einer tieferen Ebene nach.

Sie bremsen nicht nur den Alltag, sie aktivieren die Selbstwahrnehmnung.

Statt Zerstreuung gibt es Struktur. Statt Ablenkung: Klarheit. Statt Routine: Bewusstsein.

Ein Retreat ist keine Pause, es ist eine bewusste Hinwendung zum Wesentlichen.

Es wirkt nicht durch Stille allein, sondern durch den Raum, sich ehrlich zu begegnen.
Nicht zu funktionieren, sondern zu hinterfragen.
Nicht zu entkommen, sondern sich zu erinnern.

Und genau hier kommt Madeira ins Spiel.

Die Insel mit ihrer rauen Schönheit und kraftvollen Stille ist mehr als Kulisse.
Sie wird zum Verstärker für das, was innerlich in Bewegung kommen darf:

  • Die Stille der Berge schafft mentale Weite

  • Das Gehen entlang der Levadas wird zum inneren Prozess

  • Die Reduktion auf das Wesentliche lässt Antworten auftauchen, da wo vorher nur Unruhe war

Ein Retreat auf Madeira ist kein Rückzug, sondern ein Aufbruch.
Nicht kurzfristig, sondern nachhaltig.
Nicht oberflächlich, sondern spürbar tief.

Was während eines Retreats konkret passiert

Retreats sind kein starres Programm und keine Auszeit zum Nichtstun.

Sie sind Erfahrungsräume: bewusst gestaltet, klar strukturiert und gleichzeitig offen für das, was sich zeigen will.

Bei den Retreats mit Braam Coaching auf Madeira entsteht ein Rahmen, der Halt gibt, ohne zu drücken. Der begleitet, ohne zu bewerten. Und der die innere Arbeit genauso ernst nimmt wie die äußere Erholung.

Ein optionaler Tag auf Madeira kann so aussehen:

  • Morgens: Ankommen im Körper mit Atemarbeit, sanftem Yin-Yoga oder einer geführten Traumreise

  • Vormittags: Entspanntes Frühstück, Coaching-Impulse, Zeit für Reflexion oder ein Einzelcoaching

  • Nachmittags: Entspannung, Wandern oder Journaling – alles im eigenen Tempo

  • Abends: Stille, gutes Essen, ehrlicher Austausch oder einfach mal nichts

Das Ziel ist kein Ergebnis.

Es geht nicht darum, etwas zu leisten. Sondern darum, wieder in Verbindung zu kommen und sich selbst bewusst zu werden:
mit dem eigenen Rhythmus, mit den echten Bedürfnissen und mit dem, was vielleicht lange überdeckt oder verdrängt war.

Braam Coaching begleitet diesen Prozess achtsam, professionell und individuell.
Nicht mit vorgefertigten Antworten, sondern mit offenen Fragen.

Und immer mit dem Vertrauen: Die Lösung liegt bereits in dir.

Solo-Retreat oder Selfcare-Retreat – was spricht dich mehr an?

Beide Formate schaffen Raum für persönliche Entwicklung, unterscheiden sich aber in Tiefe, Intensität und Begleitung.

Ein Blick auf die Unterschiede lohnt sich, denn Veränderung beginnt mit einer bewussten Wahl.

Warum Retreats wirklich wirken – wissenschaftlich belegt

Die heilsame Wirkung von Natur, Bewegung und Reflexion ist kein Mythos – sie ist messbar.

Zahlreiche Studien belegen, was viele Teilnehmer:innen oft schon am zweiten Tag spüren: Etwas verändert sich. Tief und nachhaltig.

  • Natur senkt den Stresslevel
    Schon 20 Minuten in der Natur senken das Stresshormon Cortisol spürbar. Der Aufenthalt in grüner Umgebung fördert kognitive Erholung, senkt den Blutdruck und beruhigt das Nervensystem. (University of Michigan)

  • Wandern wirkt wie ein natürliches Antidepressivum
    Gehen in der Natur stabilisiert die Stimmung, regt Endorphine an und wirkt angstlösend. Das Deutsche Ärzteblatt nennt Wandern eine „nachgewiesen wirksame Intervention“ bei Stress und Depression.

  • Achtsamkeit verändert das Gehirn
    Schon acht Wochen Achtsamkeitstraining verändern nachweislich die Hirnstruktur, vor allem im Bereich Selbstregulation und Emotionsverarbeitung. (Harvard Medical School)

  • Coaching bringt blinde Flecken ins Licht
    Coaching aktiviert neuronale Reorganisationsprozesse und öffnet neue Handlungsspielräume – nicht durch Ratschläge, sondern durch präzise Fragen, Präsenz und ehrliche Begleitung.

Was Teilnehmer:innen oft erleben – leise Veränderungen mit tiefer Wirkung

Nicht alle kommen mit einem klaren Ziel. Manche suchen Ruhe. Andere Klarheit.

Oft geschieht das Entscheidende nicht in einer Session, sondern im Dazwischen:
beim Gehen, beim Schweigen, beim Atmen.

Was Teilnehmer:innen nach einem Retreat auf Madeira mit Braam Coaching häufig berichten:

  • Ein Gefühl von innerer Ruhe, das vorher kaum greifbar war

  • Gedanken, die langsamer und klarer geworden sind

  • Körperempfindungen, die wieder spürbar sind, statt nur zu funktionieren

  • Der Impuls, Verantwortung für das eigene Leben neu zu übernehmen

  • Eine Entscheidung, die sich plötzlich nicht mehr schwer anfühlt, sondern stimmig

Das Retreat bietet den Rahmen. Der Wandel geschieht von selbst.

Für wen sind die Retreats auf Madeira gemacht?

Nicht jeder braucht ein Retreat. Aber manche brauchen genau das.

Die Retreats von Braam Coaching auf Madeira richten sich an Menschen, die spüren:
So wie es gerade läuft, kann es nicht ewig weitergehen.

Besonders wertvoll für:

  • Menschen mit hoher beruflicher Verantwortung, die ständig im „On“-Modus sind

  • Selbstständige oder Führungskräfte, bei denen Energie und Klarheit schwinden

  • Menschen in Übergangsphasen: nach Trennung, Jobwechsel, Krankheit oder innerem Umbruch

  • Menschen, die im Alltag viel für andere da sind, sich selbst aber kaum noch spüren

  • Coaches und helfende Berufe, die Raum für eigene Reflexion suchen

Was alle verbindet: die Sehnsucht nach einem ehrlichen Raum und die Bereitschaft, sich selbst zuzuhören.

Retreat statt Routine – der erste Schritt zurück zu dir

In einer Welt, die Schnelligkeit belohnt und Pausen oft als Schwäche auslegt, braucht es bewusste Räume, um wieder ins eigene Leben zurückzufinden.

Urlaub allein reicht vielen nicht mehr.

Denn echte Erholung beginnt nicht mit Ausschlafen, sondern mit innerer Klarheit.

Genau das ermöglichen die Retreats auf Madeira:
Struktur, Begleitung, Natur und Zeit, sich selbst wieder zu begegnen.

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