AGBs

Allgemeine Geschäftsbedingungen Braam Coaching

 

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden: AGB) gelten für alle Verträge zwischen mir,

Braam Coaching,

Grabenstr. 22-24, 53359 Rheinbach

Geschäftsführende Inhaberin: Michaela Braam

Tel.: +49 2226 8929012

Mobil: +49 176 530821

E-Mail: Michaela@Braam-Coaching.de

und Ihnen als meinen Kunden. Die AGB gelten unabhängig davon, ob Sie Verbraucher, Unternehmer oder Kaufmann sind.

(2) Alle zwischen Ihnen und mir im Zusammenhang mit dem Coachingvertrag getroffenen Vereinbarungen ergeben sich insbesondere aus diesen Geschäftsbedingungen, meinen schriftlichen Angeboten und meinen Annahmeerklärungen.

(3) Maßgebend ist die jeweils bei Abschluss des Vertrages gültige Fassung der AGB.

(4) Abweichende Bedingungen des Kunden akzeptiere ich nicht. Dies gilt auch, wenn ich der Einbeziehung nicht ausdrücklich widerspreche.

§ 2 Vertragsschluss / Vertragsgegenstand / Leistungsort / Leistungszeitpunkt

(1) Die Präsentation und Bewerbung meiner Coaching-Leistungen auf meiner Website stellen kein bindendes Angebot zum Abschluss eines Coachingvertrages dar.

(2) Der Coaching-Vertrag kommt durch die schriftliche Annahme (Email, Post) eines von mir erstellten individuellen Angebotes zustande.

(3) Im Coaching werden keine pathologisch diagnostizierbaren Erkrankungen behandelt, oder geheilt. Ebenso wenig werden keine Linderungen, oder Verbesserungen eines Krankheitszustandes garantiert, oder versprochen.

(4) Braam Coaching erbringt keine entgeltliche Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten, bei der der Lehrende und Lernende ausschließlich oder überwiegend räumlich getrennt sind und der Lehrende oder sein Beauftragter den Lernerfolg überwachen („Fernunterricht“) und keine Rechts- oder Steuerberatung.

(5) Es wird keine feste Anzahl von Coaching-Sitzungen vereinbart. Abgerechnet wird die Zeitdauer der tatsächlich in Anspruch genommenen Coaching-Sitzungen.

(6) Die Dauer einer Coaching-Sitzung beträgt bei Einzelpersonen neunzig (90) Minuten und bei Paarcoachings einhundertzwanzig (120) Minuten.

(7) Das Coaching findet in der Regel im Coaching-Raum des Coachs in der Grabenstr. 22-24, 53359 Rheinbach, bzw. bei Coaching-Reisen im Coaching-Haus auf Madeira statt. Auf Wunsch des Auftraggebers können die Coaching-Sitzungen auch online über die Plattform Zoom, oder bei Spaziergängen durchgeführt werden.

(8) Der Coach ist in der Einteilung seiner Arbeitszeit frei. Er unterliegt weiterhin nicht dem Weisungsrecht des Auftraggebers.

§ 3 Widerrufsrecht

Wenn Sie Verbraucher sind (also eine natürliche Person, die das Coaching zu einem Zweck bucht, der weder Ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann), steht Ihnen nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen für mittels Fernkommunikationsmittel abgeschlossene Coachingverträge ein Widerrufsrecht zu.

Im Übrigen gelten für das Widerrufsrecht die Regelungen, die im Einzelnen wiedergegeben sind in der folgenden

Widerrufsbelehrung:

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Beginns der Coachingleistung.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie mir, Braam Coaching, Inhaberin Michaela Braam, Grabenstr. 22-24, 53359 Rheinbach, Michaela@Braam-Coaching.de mittels einer eindeutigen Erklärung (zB ein mit der Post versandter Brief, oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Machen Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch, so werde ich Ihnen unverzüglich (zB per E-Mail) eine Bestätigung über den Eingang eines solchen Widerrufs übermitteln.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, habe ich Ihnen alle Zahlungen, die ich von Ihnen erhalten habe, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei mir eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwende ich dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Zahlung eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

– Ende der Widerrufsbelehrung-

Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Fernabsatzverträgen, wenn Sie auf das Widerrufsrecht verzichtet haben, damit ich meine Coaching-Leistung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist erbringe.

§ 4 Stornoregelung

(1) Wird ein Coaching-Termin durch den Auftraggeber abgesagt, gilt folgende Regelung:

  1. Bei Stornierung bis 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin entstehen dem Auftraggeber keine Kosten
  2. Bei Stornierung bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin entstehen dem Auftraggeber Kosten in Höhe von 90,00 € zzgl. Umsatzsteuer
  3. Bei Stornierung innerhalb von 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin entstehen dem Auftraggeber Kosten in Höhe von 150,00 € zzgl. Umsatzsteuer.

(2) Der Coach verpflichtet sich, die vereinbarten Termine einzuhalten. Bei Terminänderungen ist der Auftraggeber unverzüglich zu unterrichten und es werden alternative Termin mit dem Auftraggeber vereinbart.

§ 5 Zahlungsbedingungen und Leistungsverweigerungsrecht bei Verzug und Aufrechnung

(1) Die Coaching-Leistungen werden in der Regel jeweils am Monatsende des Monats, in welchem die Leistungen erbracht wurden, abgerechnet. Gleichwohl behalte ich mir vor, Coaching-Leistungen sofort, d.h. vor Monatsende in Rechnung zu stellen.

(2) Die Zahlungsfrist beträgt 10 Tage ab Zugang der Rechnung. Nach Ablauf der Zahlungsfrist tritt Verzug ein.

(3) Bei Verzug gemäß Absatz 2 kann ich weitere Coaching-Leistungen verweigern, bis sämtliche fällige Rechnungen vollständig bezahlt sind.

(4) Sie sind nicht berechtigt, gegenüber meinen Forderungen aufzurechnen, es sei denn, Ihre Gegenansprüche sind rechtskräftig festgestellt oder unbestritten.

§ 6 Preise Coaching / Fahrtkosten

(1) Sofern auf der Website Nettopreise genannt sind, fällt zusätzlich die gesetzliche Umsatzsteuer in Höhe von 19 % an.

(2) Grundsätzlich fallen bei Coaching-Sitzungen im Coaching-Raum, oder Online-Coaching-Sitzungen keine Reise-/Fahrtkosten an. Wird die Coaching-Sitzung auf Wunsch des Auftraggebers an einem anderen Ort erbracht, berechnet der Coach pro gefahrenen Kilometer pauschal 1,00 € zzgl. Umsatzsteuer für entgangene Arbeitszeit und Fahrtkosten ab. Die vorgenannten Kosten fallen zusätzlich zu dem Coaching-Honorar und für Hin- und Rückfahrt an.

§ 7 Haftung

(1) Ich hafte Ihnen gegenüber in allen Fällen vertraglicher und außervertraglicher Haftung bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen auf Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen.

(2) In sonstigen Fällen hafte ich – soweit in Abs. 3 nicht abweichend geregelt – nur bei Verletzung einer Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung Sie als Kunde regelmäßig vertrauen dürfen (so genannte Kardinalpflicht), und zwar beschränkt auf den Ersatz des vorhersehbaren und typischen Schadens. In allen übrigen Fällen ist meine Haftung vorbehaltlich der Regelung in Abs. 3 ausgeschlossen.

(3) Meine Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt von den vorstehenden Haftungsbeschränkungen und –ausschlüssen unberührt.

§ 8 Urheberrechte

Eine Verwendung der Bilder, Filme und Texte, die auf meiner Website veröffentlich werden, ist ohne meine ausdrückliche Zustimmung nicht gestattet.

§ 9 Geheimhaltung und Datenschutz

(1) Der Coach verpflichtet sich, über alle bekannt gewordenen, oder bekannt werdenden persönlichen und beruflichen, sowie betrieblichen Angelegenheiten des Auftraggebers Stillschweigen zu bewahren, es sei denn der Auftraggeber entbindet den Coach im Einzelfall ausdrücklich von dieser Schweigepflicht. Die Verschwiegenheitspflicht gilt über das Ende des Vertrages hinaus.

(2) Der Coach ist befugt, anvertraute, personenbezogene Daten im Rahmen der Zweckbestimmung des Auftraggebers zu verarbeiten, oder von Dritten verarbeiten zu lassen. Die gesetzlichen Bestimmungen über den Datenschutz sind zu beachten.

§ 10 Kontaktaufnahme

Sofern Sie einer Kontaktaufnahme nicht ausdrücklich widersprechen, bin ich berechtigt, Sie nach Abschluss des Coachings zu Marketingzwecken zu kontaktieren und dementsprechend die bei mir gespeicherten Daten zu verwenden.

 

§ 11 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Wenn Sie die Buchung als Verbraucher abgegeben haben und zum Zeitpunkt Ihrer Buchung Ihren gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen Land haben, bleibt die Anwendung zwingender Rechtsvorschriften dieses Landes von der in Satz 1 getroffenen Rechtswahl unberührt.

(2) Wenn Sie Kaufmann sind und Ihren Sitz zum Zeitpunkt der Buchung in Deutschland haben, ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz meines Unternehmens, Rheinbach. Im Übrigen gelten für die örtliche und die internationale Zuständigkeit die anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen.

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Retreats

Braam-Coaching, vertreten durch Michaela Braam
Ahrstr. 19, 53340 Meckenheim
(nachfolgend „Anbieterin“ genannt)

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) regeln das Vertragsverhältnis zwischen der Anbieterin und dem Kunden im Rahmen des Abschlusses eines Retreatvertrages. Vertragsschlüsse erfolgen über die Website https://braam-coaching.de/, per E-Mail oder auf telefonischem Wege.

(2) Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung. Ausnahmen hiervon bestehen ausschließlich dann, wenn die Anbieterin deren Geltung ausdrücklich und in Schriftform anerkannt hat.

(3) Die vorliegenden AGB entfalten ihre Wirkung unabhängig davon, ob der Kunde als Verbraucher, Unternehmer oder Kaufmann handelt.

(4) Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform und sind als solche ausdrücklich zu kennzeichnen. Haben die Anbieterin und der Kunde abweichende schriftliche Einzelvereinbarungen getroffen, so gehen diese den vorliegenden AGB vor.

§ 2 Vertragsschluss und Vertragsinhalt

(1) Durch die schriftliche, mündliche, fernmündliche oder elektronische Anmeldung unterbreitet der Kunde der Anbieterin ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Retreatvertrages auf der Grundlage der auf dieser Website veröffentlichten Retreatbeschreibung sowie dieser AGB. Im Falle einer elektronischen Anmeldung wird der Eingang der Anmeldung auf elektronischem Wege bestätigt. Der Kunde ist verpflichtet, die in der Buchungseingangsbestätigung enthaltenen Angaben zu dem von ihm gebuchten Retreat unverzüglich nach deren Erhalt auf ihre inhaltliche Richtigkeit zu überprüfen. Der Vertrag kommt erst durch die ausdrückliche Annahme der Anmeldung seitens der Anbieterin per Bestätigung zustande; diese Bestätigung wird dem Kunden per E-Mail übermittelt.

(2) Weicht der Inhalt der Annahmeerklärung (Bestätigung) von dem Inhalt der Anmeldung des Kunden ab, so stellt dies ein neues Angebot der Anbieterin dar, an das diese für einen Zeitraum von zehn (10) Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, sofern der Kunde innerhalb der vorgenannten Bindungsfrist die Annahme erklärt, die vereinbarte Anzahlung für das Retreat leistet oder das Retreat widerspruchslos antritt.

(3) Art und Umfang der von der Anbieterin zu erbringenden Leistungen ergeben sich ausschließlich aus dem Inhalt der Bestätigung.

(4) Die Buchung eines Retreats für Minderjährige erfolgt ausschließlich durch die gesetzlichen Vertreter unter Angabe mindestens eines Notfallkontaktes.

§ 3 Widerrufsrecht

Sofern der Kunde als Verbraucher im Sinne des § 13 BGB handelt – d. h. als natürliche Person, die das Retreat zu einem Zweck bucht, der weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zuzurechnen ist –, steht ihm nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen für mittels Fernkommunikationsmitteln (z. B. Website, E-Mail, Telefon) abgeschlossene Verträge über Retreats ein schriftliches Widerrufsrecht zu. Im Übrigen gelten für das Widerrufsrecht die nachstehend im Einzelnen wiedergegebenen Regelungen:

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie sind berechtigt, diesen Vertrag innerhalb von vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage, gerechnet ab dem Tag nach Erhalt der Bestätigung der Retreatbuchung.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt es, dass Sie die schriftliche Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Im Falle eines wirksamen Widerrufs ist die Anbieterin verpflichtet, sämtliche von ihr empfangenen Zahlungen unverzüglich, spätestens jedoch binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem die Widerrufsmitteilung bei ihr eingegangen ist, an den Kunden zurückzuerstatten. Die Rückzahlung erfolgt unter Verwendung desselben Zahlungsmittels, das der Kunde bei der ursprünglichen Zahlung eingesetzt hat, es sei denn, es wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart. Dem Kunden werden im Zusammenhang mit dieser Rückzahlung keine Entgelte in Rechnung gestellt.

— Ende der Widerrufsbelehrung —

Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Fernabsatzverträgen, wenn der Kunde auf die Ausübung des Widerrufsrechts verzichtet hat, um der Anbieterin die Durchführung des Retreats vor Ablauf der Widerrufsfrist – insbesondere bei kurzfristigen Buchungen – zu ermöglichen.

§ 4 Zahlung

(1) Soweit nicht schriftlich etwas anderes vereinbart wurde, wird die Vergütung für das Retreat in zwei Raten entrichtet: Die erste Rate in Höhe von 50 % des Gesamtpreises ist zwei Wochen nach Erhalt der Buchungsbestätigung fällig; der verbleibende Restbetrag ist vier Wochen vor Beginn des Retreats zu entrichten.

(2) Entrichtet der Kunde den fälligen Betrag trotz Mahnung und angemessener Fristsetzung nicht, so ist die Anbieterin berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten und den Kunden mit Rücktrittskosten zu belasten, die sich nach § 6 Abs. 2 dieser AGB bemessen. Dies gilt nicht, sofern dem Kunden zum Zeitpunkt der Fälligkeit ein Aufrechnungs- oder Zurückbehaltungsrecht zusteht oder der Zahlungsverzug von ihm nicht zu vertreten ist. Ohne vollständige Entrichtung des vereinbarten Retreatpreises besteht kein Anspruch des Kunden auf Inanspruchnahme der vereinbarten Leistungen.

§ 5 Leistungsänderungen

(1) Die Anbieterin behält sich vor, nach Vertragsschluss einzelne Vertragsbedingungen – mit Ausnahme des Retreatpreises – einseitig zu ändern, soweit die Änderungen für das Retreat nicht wesentlich sind, den Gesamtzuschnitt des gebuchten Retreats nicht beeinträchtigen und nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt werden.

(2) Änderungen wesentlicher Leistungen, die nach Vertragsschluss notwendig werden und vom vereinbarten Vertragsinhalt abweichen – insbesondere Änderungen im zeitlichen Ablauf der jeweiligen Leistungserbringung –, sind zulässig, sofern sie nicht erheblich sind, den Gesamtzuschnitt der Leistung nicht beeinträchtigen und von der Anbieterin nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden. Sonstige wesentliche Änderungen sind ohne ausdrückliche Zustimmung des Kunden unzulässig.

(3) Der Kunde wird über entsprechende Änderungen auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. per E-Mail oder SMS) in klarer, verständlicher und hervorgehobener Form unterrichtet. Die Änderung ist nur wirksam, wenn sie diesen Anforderungen entspricht und vor Retreatbeginn erklärt wird. Etwaige Gewährleistungsansprüche des Kunden bei wesentlichen Leistungsänderungen bleiben hiervon unberührt.

Soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist, schuldet die Anbieterin die Leistungserbringung nicht durch eine bestimmte Person (z. B. einen bestimmten Yoga-Lehrer). Auch im Falle der namentlichen Benennung einer Person bleibt es der Anbieterin vorbehalten, diese bei Vorliegen eines zwingenden Verhinderungsgrundes – insbesondere im Krankheitsfall – durch eine geeignete andere Person zu ersetzen. Kann die Anbieterin in einem von ihr nicht zu vertretenden Verhinderungsfall keinen Ersatz stellen, so ist sie berechtigt, ein inhaltlich passendes Alternativprogramm anzubieten oder den betroffenen Programmpunkt entfallen zu lassen. Im letztgenannten Fall entfällt die anteilige Entgeltpflicht des Kunden für diese Leistung; der entsprechende Betrag wird innerhalb von 14 Tagen nach Reiseende erstattet. Weitergehende Ansprüche des Kunden sind in diesem Zusammenhang ausgeschlossen.

Zeitangaben zur Dauer von Leistungen sind als Circa-Angaben zu verstehen. Für Witterungsverhältnisse und deren Auswirkungen auf vereinbarte Leistungen gilt:

– Soweit im Einzelfall nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist, finden die vereinbarten Leistungen bei jeder Witterung statt.

– Witterungsbedingte Umstände berechtigen den Kunden demnach nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Vertrag oder zur Kündigung desselben. Dies gilt nur dann nicht, wenn durch die Witterungsverhältnisse Körper, Gesundheit oder Eigentum des Kunden derart erheblich beeinträchtigt werden, dass die Durchführung der Leistung für den Kunden objektiv unzumutbar ist.

– Liegen derartige Verhältnisse zu Beginn der Leistung vor oder sind sie für den vereinbarten Leistungszeitpunkt objektiv zu erwarten, so steht es sowohl dem Kunden als auch der Anbieterin frei, den Vertrag über die Leistung ordentlich oder außerordentlich zu kündigen.

§ 6 Rücktritt durch den Kunden, Reiseabbruch, Umbuchung

(1) Retreatkunden sind berechtigt, die Buchung des Retreats bis zu acht (8) Wochen vor Retreatbeginn kostenfrei zu stornieren.

(2) Erfolgt die Stornierung weniger als acht Wochen vor Retreatbeginn, wird eine Entschädigungspauschale in Höhe von 50 % des Retreatpreises fällig. Bei einer Stornierung innerhalb von zwei Wochen oder weniger vor Retreatbeginn beträgt die Entschädigungspauschale 90 % des Retreatpreises.

(3) Dem Retreatkunden bleibt es unbenommen, der Anbieterin nachzuweisen, dass ein tatsächlich entstandener Schaden die jeweilige Entschädigungspauschale unterschreitet.

(4) Bis zum Beginn des Retreats kann der Retreatkunde verlangen, dass ein Dritter anstelle seiner in die Rechte und Pflichten aus dem Vertrag eintritt. Im Falle einer solchen Vertragsübernahme haften der ursprüngliche Retreatkunde und der Ersatzteilnehmer als Gesamtschuldner für den Retreatpreis sowie für etwaige durch den Eintritt des Dritten entstehende Mehrkosten.

(5) Nimmt der Kunde einzelne von der Anbieterin ordnungsgemäß angebotene Retreatleistungen infolge vorzeitiger Abreise, Krankheit oder aus sonstigen ausschließlich in seiner Person liegenden Gründen nicht in Anspruch, so besteht kein Anspruch auf anteilige Rückerstattung des Retreatpreises.

(6) Ein Anspruch des Kunden auf Änderungen hinsichtlich des Retreattermins oder sonstiger im Retreat enthaltener Leistungen nach Vertragsschluss (Umbuchung) besteht nicht.

§ 7 Rücktritt durch die Anbieterin bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl

(1) Die Anbieterin ist berechtigt, wegen Nichterreichens der angegebenen Mindestteilnehmerzahl vom Vertrag zurückzutreten, sofern

– in der vorvertraglichen Information und der Retreatbeschreibung die Mindestteilnehmerzahl sowie der Zeitpunkt, bis zu dem dem Retreatkunden die entsprechende Erklärung vor dem vertraglich vereinbarten Retreatbeginn zugegangen sein muss, ausdrücklich angegeben sind, und

– in der Buchungsbestätigung auf diese Angaben hingewiesen wird.

(2) Ein Rücktritt seitens der Anbieterin ist gegenüber dem Kunden spätestens zu erklären:

– 20 Tage vor Retreatbeginn bei einer Retreatdauer von mehr als sechs Tagen;

– 7 Tage vor Retreatbeginn bei einer Retreatdauer von mindestens zwei und höchstens sechs Tagen.

(3) Die Anbieterin ist darüber hinaus berechtigt, auch dann vor Vertragsbeginn vom Vertrag zurückzutreten, wenn sie aufgrund unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände an der Erfüllung des Vertrages gehindert ist. In diesem Fall hat die Anbieterin den Rücktritt unverzüglich nach Kenntnis des Rücktrittsgrundes zu erklären. Im Falle des Rücktritts verliert die Anbieterin ihren Anspruch auf den vereinbarten Retreatpreis; geleistete Zahlungen werden dem Kunden spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Rücktrittserklärung erstattet.

§ 8 Gewährleistung

(1) Werden Retreatleistungen nicht vertragsgemäß erbracht, stehen dem Retreatkunden die gesetzlichen Gewährleistungsrechte zu. Der Retreatkunde ist verpflichtet, bei auftretenden Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, etwaige Schäden zu vermeiden oder zu begrenzen. Insbesondere ist der Retreatkunde verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich gegenüber der Anbieterin zur Kenntnis zu geben.

(2) Unterlässt der Retreatkunde schuldhaft die Anzeige eines Mangels, so entfällt ein Anspruch auf Minderung oder Schadensersatz insoweit, als die Anbieterin wegen der ausgebliebenen Mängelanzeige keine Abhilfe leisten konnte. Dies gilt ausnahmsweise nicht, wenn die Anzeige erkennbar aussichtslos ist oder aus anderen Gründen unzumutbar wäre.

(3) Gewährleistungsansprüche verjähren in zwei Jahren. Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Tag, an dem das Retreat nach Maßgabe des Vertrages enden sollte.

(4) Die Abtretung von Ansprüchen des Retreatkunden gegen die Anbieterin an Dritte ist ausgeschlossen.

§ 9 Nicht in Anspruch genommene Leistungen

Nimmt der Kunde einzelne Retreatleistungen, zu deren ordnungsgemäßer Erbringung die Anbieterin bereit und in der Lage war, aus Gründen, die dem Kunden zuzurechnen sind, nicht in Anspruch, so besteht kein Anspruch auf anteilige Rückerstattung des Retreatpreises.

§ 10 Gesundheitshinweise und besondere Obliegenheiten der Kunden bezüglich des Gesundheitszustandes

Die Anbieterin behält sich vor, Kunden auch nach Vertragsschluss von der Teilnahme am Retreat auszuschließen, sofern sie begründete Zweifel daran hat, dass die gesundheitlichen, psychischen oder ethischen Voraussetzungen für eine Teilnahme beim Kunden gegeben sind. Im Falle eines solchen Ausschlusses wird der bereits entrichtete Retreatpreis unter Abzug aller bis dahin angefallenen Kosten erstattet.

Die Teilnahme am Retreat setzt eine normale psychische und physische Belastbarkeit voraus. Befindet sich der Kunde zum Zeitpunkt der Anmeldung in ärztlicher oder psychotherapeutischer Behandlung, ist er verpflichtet, die Anbieterin vor Retreatbeginn hierüber zu informieren und die Frage der Teilnahme mit seinem behandelnden Arzt abzustimmen, um etwaige Kontraindikationen auszuschließen. Auf der Grundlage der gewonnenen Informationen werden im Retreat entsprechende Hinweise gegeben, ob und in welcher Form bestimmte Leistungen oder Übungen durchgeführt werden dürfen; diese Hinweise sind für den Kunden verbindlich.

Alle nach Retreatbeginn eintretenden Veränderungen des Gesundheitszustandes sowie auftretende Beschwerden jeglicher Art sind der Anbieterin vom Kunden unverzüglich und wahrheitsgemäß – persönlich oder per E-Mail – mitzuteilen. Über die Frage der Fortsetzung des Retreats entscheiden Kunde und Anbieterin gemeinsam. Eine Behandlung physischer und/oder psychischer Erkrankungen im medizinischen Sinne findet im Rahmen des Retreats nicht statt. Es liegt in der eigenen Verantwortung des Kunden, für eine medizinische Diagnose oder Heilbehandlung einen approbierten Arzt oder Psychiater zu konsultieren.

§ 11 Haftung

(1) Die vertragliche Haftung der Anbieterin für Schäden, die keine Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Retreatpreis begrenzt, soweit der Schaden nicht schuldhaft von der Anbieterin herbeigeführt wurde.

(2) Die Anbieterin haftet nicht für Leistungen, die nicht Gegenstand der ursprünglichen Retreatbeschreibung sind. Dies gilt insbesondere für vom Kunden eigenständig organisierte Ausflüge, Beförderungsleistungen, sportliche Aktivitäten sowie Mietwagen. Eine Haftung für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit lediglich vermittelten Fremdleistungen (z. B. vermittelte Ausflüge oder Sportveranstaltungen) ist ebenfalls ausgeschlossen.

(3) Retreatkunden machen im Anmeldeformular Angaben zu bestehenden Allergien und Unverträglichkeiten. Für Schäden, die infolge allergischer Reaktionen oder Unverträglichkeiten mit gesundheitlichen Folgen auf fehlende oder unrichtige Angaben des Kunden zurückzuführen sind, haftet der Retreatkunde selbst.

(4) Alle Hinweise zu Gesundheit, Psychologie, Fitness und Wohlbefinden ersetzen in keinem Fall eine persönliche medizinische oder psychologische Beratung, Untersuchung oder Diagnosestellung durch einen approbierten Arzt. Eine Behandlung physischer und/oder psychischer Erkrankungen im medizinischen Sinne findet nicht statt. Es liegt in der eigenen Verantwortung des Kunden, für eine medizinische Diagnose oder Heilbehandlung einen approbierten Arzt oder Psychiater zu konsultieren.

§ 12 Datenschutz

(1) Der Retreatkunde stimmt der elektronischen Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten im Rahmen der nachfolgenden Regelungen ausdrücklich zu. Kundendaten werden streng vertraulich behandelt. Die übermittelten Daten des Kunden werden ausschließlich zur ordnungsgemäßen Erbringung der vereinbarten Dienstleistung verwendet. Eine Weitergabe der Daten an Dritte findet nicht statt.

(2) Es gelten ergänzend die gesonderten Datenschutzbestimmungen der Anbieterin, abrufbar auf deren Website unter folgendem Link: https://braam-coaching.de/datenschutzerklaerung/

§ 13 Streitbeilegung vor Verbraucherschlichtungsstellen

Die Anbieterin ist weder bereit noch verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

§ 14 Rechtswahl und Gerichtsstand

(1) Für Kunden, die nicht Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder der Schweiz sind, wird für das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und der Anbieterin die ausschließliche Geltung deutschen Rechts vereinbart. Derartige Kunden können die Anbieterin ausschließlich an deren Sitz in Anspruch nehmen.

(2) Für Klagen der Anbieterin gegen den Retreatkunden ist der Wohnsitz des Retreatkunden maßgebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute, gegen Personen ohne allgemeinen Gerichtsstand im Inland, gegen Personen, die nach Vertragsschluss ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt ins Ausland verlegt haben, oder gegen Personen, deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz der Anbieterin als Gerichtsstand maßgebend.

Stand: April 2026